Centrum
   Latinitatis
     Europae
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Il CLE è stato inserito nell’ elenco definitivo dei soggetti qualificati dal Ministero dell’Istruzione, dell’Università e della Ricerca per la formazione del personale docente (Decreto del 6.12.2004 Prot. n. 4349/C/3, D.M. 177 del 10.7.2000)
Ecclesia
Das CLE stellt sich vor

de me pauca dicam
(Cicero)

Sommario

Wer sind wir ?

Wie sind wir entstanden ?

Unsere Anliegen


 Wer sind wir ?
Ein neues Studienzentrum mit Sitz in Aquileia und Filialen in verschiedenen Teilen Italiens und auch nördlich der Alpen (Österreich, Deutschland, Polen, Tschechien) hat vor zehn Jahren seinen Vollbetrieb aufgenommen: Das „Centrum Latinitatis Europae“ wurde 1997 mit Sitz in Aquileia gegründet und ist seit 1998 mit einem umfangreichen Programm tätig. Es verfügt nun über ein Netz von Stützpunkten, angeschlossenen Vereinigungen und Vertretungen in einigen Ländern Europas. Es ist der Erhaltung und Neubelebung des Erbes der klassischen Kulturen (Latein u. Griechisch) und des (christlichen) Humanismus gewidmet und versucht in der Öffentlichkeit Interesse für die Werte dieser kulturellen Schätze und deren Interpretationen in unserer Zeit zu wecken. Als Sitz wurde Aquileia in Nordostitalien ausgewählt, weil dieser Ort symbolische Bedeutung vom Altertum bis in die heutige Zeit als Mittler zwischen heidnischer Antike und Christentum hat und am Schnittpunkt verschiedener kultureller Einflusssphären zwischen dem Norden und dem Süden einerseits und zwischen West und Ost andererseits liegt. Aquileia hatte auch für den Raum nördlich der Alpen durch das ganze Mittelalter hindurch vor allem kulturelle und spirituelle Bedeutung. Der Ort ist aus allen Himmelsrichtungen leicht und rasch erreichbar (Bahnlinie Venedig – Triest, Intern. Flughafen Trieste/Ronchi ) und bietet sich somit als Sitz einer internationalen Vereinigung zum Schutz und zur Wiederbelebung der griechisch-lateinischen und humanistischen Kultur ideal an. Die in den letzten Jahren geschaffenen Filialen,Vertretungen und Arbeitsgruppen weiten den Aktionsradius (auch durch Spezialisierung einzelner Stützpunkte) beträchtlich aus und ermöglichen gleichzeitig Arbeiten „vor Ort“ um auch regionalen Bedürfnissen entgegenzukommen. Nach der Schaffung einer organisatorischen Struktur in Italien ist nun auch eine Präsenz in Österreich (Wien ,Linz, Graz) und Deutschland (Berlin) verwirklicht worden, einige weitere Filialen in verschiedenen Ländern sind bereits geschaffen, andere werden geplant. Besonderes Augenmerk legen wir auch auf den angelsächsischen und slawischen Raum. Wir bemühen uns auch um eine ständige Vertretung in Griechenland. Auch in den USA haben wir einen Partner, mit dem wir interkontinentalen kulturellen und wisschenschaftlichen Austausch planen. Seit einem halben Jahr sind wir ständige Mitarbeiter der philologischen Zeitschrift „ZETESIS“ (Mailand)

 Wie sind wir entstanden ?

Vor mehr als zehn Jahren hatte der Linzer Gymnasialprofessor Dr. Rainer Weißengruber die Idee in Nordostitalien ein kleines europäisch orientiertes Kulturzentrum zu errichten, das die Arbeit der philologischen und philosophischen Arbeitsgemeinschaften ergänzen und abrunden soll. Zusammen mit Kollegen aus Italien und mit der Unterstützung der Diözesen Gorizia (Görz) und Linz entstand die Initiative „Centrum Latinitatis Europae“, die bald in den renovierten Räumen neben der Basilica in Aquileia einziehen konnte und seit Mai 1997 Veranstaltungen zu Themen rund um den Latein-Unterricht und die Problematik der Sensibilisierung für die klassischen europäischen Kulturen und die Fragen des Humanismus in unserer Zeit anbietet. Wir hatten auch die Verbindungen zwischen antiken Sprachen und lebenden Fremdsprachen von Anfang an im Auge. Unsere Arbeit war und ist deutlich interdisziplinär ausgerichtet. Zunächst in kleinem Stil, seit einigen Jahren um einige Nummern größer, haben verschiedene Veranstaltungen das Interesse der Öffentlichkeit gefunden, anfangs nur in Aquileia, seit sechs Jahren auch an anderen Orten in Italien, nun auch in Österreich und Deutschland, und auch in anderen Ländern. Zur Zeit hat unsere Organisation rund 30 Filialen, die weitgehend als Delegationen mit einer gewissen thematischen Autonomie arbeiten. Die Kerngruppe der Mitarbeiter besteht großteils aus Latein-/Griechisch-Professoren, aber auch aus Vertretern anderer Disziplinen. Wir pflegen auch bewusst die Kontakte zu naturwissenschaftlichen Institutionen. Durch die Filialgründungen konnten wir Mitarbeiter aus verschiedenen Gebieten Italiens und des angrenzenden Auslandes gewinnen. Das „CLE“ hat eine „föderalistische“ Struktur, die sich bewährt hat. Jeder „Punto-CLE“ arbeitet mit einer gewissen Eigenständigkeit, den lokalen Bedingungen angepasst. Besonders bei unseren (zukünftigen) Auslandsfilialen bzw. Tochtervereinigungen wird dies eine wesentliche Rolle spielen. Neben den „Punti CLE“ gibt es auch einige spezifische Sekretariate, die verschiedene Anliegen betreuen: Wissenschaft und Forschung, Philosophie und Interkulturalität, Kunst und Musik, Didaktik und Pädagogik, Verlagstätigkeit. Seit 2004 sind wir offiziell anerkannter Fortbildungsveranstalter (gemäß den Richtlinien des Ital. Ministeriums für Unterricht und Forschung, MIUR) und damit im Range einer Privat-Akademie. In diesem Sinne arbeiten wir auch mit universitären Instituten und Einrichtungen zusammen. Unsere derzeitigen Partner-Universitäten sind die Università degli Studi in Triest und die Humboldt-Universität in Berlin.

 Unsere Anliegen
Kurz gesagt: Alles im Bereich unserer Möglichkeiten Liegende zu unternehmen um in der Öffentlichkeit, in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur etc. Sensibilisierungsarbeit für den Schutz und die Neuinterpretation der lateinischen und griechischen Kultur (nicht nur der Antike, sondern aller Epochen) und im weiteren Sinne der humanistischen Werte und Inhalte auch in unserer Gesellschaft zu leisten. Wir legen besonderes Augenmerk auf den Bereich „Angewandter Humanismus“. Unser Zielpublikum sind sowohl Wissenschafter und Lehrer, als auch interessierte Laien, Politiker und Kulturtreibende, Schriftsteller und Journalisten, Lehrende und Lernende, Jung und Alt, Menschen in allen Ländern Europas. Die Europäisierung unserer Vereinigung ist eine Vision für die nächsten Jahre. Es geht uns in besonderem Maße um einen Brückenschlag zwischen der klassischen Kultur und den modernen kulturellen Strömungen, um Impulse auch im täglichen Kulturgeschehen Europas und um eine Einladung alte gültige Werte auf verschiedenen Ebenen neu zu diskutieren. Wir wollen unsere Ziele durch Veranstaltungen (Vorträge, Tagungen, Diskussionen, Seminare, „Sommerakademie(n)“...), durch Öffentlichkeitsarbeit (Presse, Medienaktivitäten verschiedener Art), durch direkte kulturpolitische Kontakte, durch Angebote im Internet und Zusammenarbeit mit Fach-Zeitschriften und durch Partnerschaften mit Schulen, Akademien und sonstigen Instituten zu erreichen versuchen. Wir wollen und können keine Privat-Universität sein und keinen umfassenden Schulungsbetrieb darstellen, sondern eine Ergänzung bestehender Angebote mit stark interdisziplinärem Ansatz bieten. Wir konzentrieren uns bewusst nicht auf die Antike alleine, sondern sehen „Latinitas“ als weiten Begriff mit Gültigkeit durch die Epochen bis heute. Unser Grundanliegen ist die Diskussion um humanistische Werte in der heutigen Gesellschaft, im europäischen Sinne, mit interkulturellem Ansatz und im Sinne des Friedens und des Bewusstseins um den Wert des gemeinsamen europäischen Kulturerbes. Wir interpretieren das lateinische und griechische Kulturerbe als ein sehr vielschichtiges Gut und glauben daher, dass zu dessen Erfassung und Verständnis ein ganzheitlicher Betrachtungsansatz und nicht nur wissenschaftliche, sondern auch erlebnisbetonte Zugänge möglich und notwendig sind. Wissenschaftliche Erarbeitung und differenzierte Darstellung der Inhalte sind aber Grundlage der Aussagen und Präsentationen. Besonderes Augenmerk richten wir auch auf die Arbeit mit Jugendlichen, weswegen wir uns mit pädagogischen und didaktischen Konzepten intensiv auseinandersetzen. Die Begriffe „Latinitas“ und „Humanitas“ mit Leben zu erfüllen ist der vordringlichste Wunsch des „Centrum Latinitatis Europae“. Uns zu begleiten laden wir herzlich ein.

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Legaler Sitz in Aquileia / Italien: Basilica Patriarcale
E-mail: loredanamarano@aliceposta.it
Zentrales Sekretariat: c/o Prof. Loredana Marano, Via Udine 62, I- 33052 Cervignano (Udine)

Präsident: Dr. Rainer Weißengruber, Beethoven-Str.12, A-4020 Linz (Intern.Büro des CLE)
Tel/fax:0043-732-772534
Mob: 0043-676-9179321 E-mail: r.weissengruber@eduhi.at
 
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27 agosto 2008
 
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